musiktherapie.meTherapeuten finden
English →

Musically Supported Bonding

Ein Forschungsprojekt der MSH Medical School Hamburg

Deine Stimme ist das mächtigste Werkzeug, das du hast

Dein Baby hört dich — schon jetzt. Ab der 24. Schwangerschaftswoche nimmt es Klänge wahr, und deine Stimme ist die vertrauteste von allen. Summen, Brummen, Singen — das klingt einfach, weil es einfach ist. Du brauchst keine musikalischen Vorkenntnisse.

In unserem Projekt MSB (Musically Supported Bonding) erforschen wir, wie drei Workshops die Bindung zwischen dir und deinem Ungeborenen stärken können. Wissenschaftlich begleitet, kostenlos und in einem kleinen, geschützten Rahmen.

Was dich erwartet — 3 Samstage, 90 Minuten

Alle drei Sitzungen finden samstags von 10:30 bis 12:00 Uhr statt. Zwischen den Sitzungen liegen jeweils zwei Wochen — genug Zeit, um das Gelernte im Alltag auszuprobieren.

1

Sa, 6. Juni 2026

10:30 – 12:00 Uhr

Ankommen & Entdecken

Wir lernen uns kennen, du lernst deine Stimme kennen. Tönen, Summen, Brummen — und ein erstes Bindungslied: Thula Baba, ein Wiegenlied aus Südafrika. Keine Vorkenntnisse nötig.

Vor der Sitzung: zwei kurze Fragebögen zu pränataler Bindung und musikalischer Aktivität (ca. 10 Min.).

Hausaufgabe: Musik hören, die dir gefällt — ein Lied fürs nächste Mal heraussuchen.

2

Sa, 20. Juni 2026

10:30 – 12:00 Uhr

Dein Lied — deine Stimme

Du bringst dein persönliches Lied mit. Wir singen, summen und vokalisieren gemeinsam — und du lernst, wie Wiegenlieder entstehen und wirken.

Hausaufgabe: Für dein Baby singen — so, wie es sich für dich richtig anfühlt.

3

Sa, 4. Juli 2026

10:30 – 12:00 Uhr

Bindung in der Stimme

Gemeinsamer Abschluss: Wie kann das, was du gelernt hast, im Alltag weiterleben? Was hilft bei unruhigen Momenten, bei Einschlafen, bei Körperpflege?

Nach der Sitzung: dieselben zwei Fragebögen noch einmal (ca. 10 Min.) — plus ein kurzes qualitatives Interview (ca. 30 Min.), in dem deine Erfahrungen Teil der Forschung werden.

KostenlosAuf DeutschKleingruppenformat (max. 4 Personen)

Für wen ist das?

Du passt perfekt, wenn …

  • Du zwischen der 12. und 26. Schwangerschaftswoche bist
  • Du eine physiologische (unkomplizierte) Schwangerschaft hast
  • Du Deutsch sprichst
  • Du neugierig auf deine Stimme und auf Musik bist

Hinweis:

Wir nehmen gezielt Frauen ab der 12. SSW auf, damit du in der anstrengendsten Phase (SSW 32–40) ganz bei dir sein kannst. Das Projekt ist kein Therapieangebot, sondern ein Forschungsformat — du bist die Expertin für deinen Körper.

Wer sind wir?

Das MSB-Team: Mark, Lena, Megi und Carlotta

Wir sind vier Musiktherapeutinnen in Ausbildung — Mark, Lena, Megi und Carlotta. Wir studieren Musiktherapie im Bachelor im 4. Semester an der MSH Medical School Hamburg. Dieses Projekt ist Teil unserer wissenschaftlichen Ausbildung — wir freuen uns sehr über jede Teilnehmerin.

MSMark Schmidts
LMLena Mohr
MAMegi Arifi
CACarlotta Abbushi

MSH Medical School Hamburg · Campus Arts and Social Change · Schellerdamm 22–24, 21079 Hamburg

Anfahrt

Mit der S-Bahn

S3 / S5 → Harburg Rathaus → Ausgang C → Herbert-und-Greta-Wehner-Platz → Großer Schippsee → Fußgängerbrücke → Schellerdamm 22–24 → Aufzug, 2. OG → Musikraum

Interesse? Meld dich einfach bei Mark!

Schreib uns eine SMS — wir antworten schnell und erklären alle weiteren Schritte. Die Teilnahme ist freiwillig und jederzeit beendbar.

SMS an Mark: +49 176 2988 1100

Du kannst auch anrufen. Wir freuen uns auf dich.

Der wissenschaftliche Hintergrund

MSB (Musically Supported Bonding) ist eine Pilotstudie zur Erforschung musiktherapeutischer Interventionen zur Bindungsförderung in der Schwangerschaft. Wir verwenden zwei validierte Fragebögen — die Maternal Antenatal Attachment Scale (MAAS; Condon, 2015; Lehnig et al., 2024) und eine Skala zur musikalischen Aktivität (angelehnt an Politimou et al., 2018) — sowie qualitative Interviews nach der dritten Sitzung.

Unsere Forschungsfrage: Wie fördert die dreistufige Intervention MSB die aktive Nutzung der Stimme und die Bindung werdender Eltern zu ihrem Ungeborenen?

Mehr zur Wissenschaft hinter dem Projekt →